Start
Willkommen auf der Startseite
Nahversorgung in Ungelsheim PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 22. Juli 2009 um 12:12 Uhr

Parteien und ihre Einstellungen

SPD beklagt: Tonscheidt hilft nicht weiter

Ungelsheim. Der SPD-Ortsverein macht sich weiter für eine Lösung des Nahversorgungs- Problems im Ort stark, nachdem der dortige „Nah & Gut”-Markt der Familie Tonscheidt zum Monatswechsel geschlossen wurde (wir berichteten). So berichtet er von weiteren intensiven Gesprächen mit den Eigentümern des Ladenlokals, das noch bis Ende 2010 an Tonscheidt vermietet ist, mit potenziellen Nachfolgern und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFW). Alle, so Vorsitzender Ercan Idik, zeigten hohes Engagement und seien zur Kooperation bereit. „Nur die Firma Tonscheidt ist nicht so kooperativ, wie wir es uns wünschen würden”, schreibt Idik. So würden keine Informationen über die Ertragskraft des Geschäfts für interessierte Nachfolger zur Verfügung gestellt. Dazu Idik: „Wenn tatsächlich Tonscheidt Interesse an einer schnellen Nachfolge hätte, müssten sie diese Informationen zur Verfügung stellen.”Die möglichen Nachfolger müssten ja mit ihren Banken reden und wissen, wie die Entwicklung vor Ort gewesen sei. Einzige Hoffnung sei, dass Tonscheidt schon vor Vertragsablauf aus dem Vertrag ausscheiden wolle, um sich die bis dahin noch fällige Ladenmiete zu sparen.

Linkspartei: Soziale Lösung bevorzugt

Ungelsheim. Die Linkspartei favorisiert einen „CAP”-Markt zur Lösung des Nahversorgungs- Problems im Ort. „Die Linke sieht lediglich im CAPMarkt eine realistische Chance für die Lebensmittelversorgung in Ungelsheim”, heißt es in einer Pressemitteilung. Denn dabei gehe der Trend ab von den großen Verkaufsflächen, stünden Lieferservice und Kundennähe im Mittelpunkt, vor allem aber, so Norbert Schulz vom Sprecher- Team der Linkspartei im Süden, würden dabei Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen geschaffen, werde also ein Beitrag zu ihrer Integration geleistet. „Soziale Politik könnte konkret werden”, so die Linke. Bei gutem Willen aller Beteiligten gebe es realistische Umsetzungschancen.”

Bürgerlich-Liberale: „CAP”-Markt sagt ab

Ungelsheim. Die Wählergemeinschaft Bürgerlich-Liberale (BL) hat von den CAP-Betreibern bereits eine Absage erhalten. „Wir sagten Ihnen telefonisch zu, kurzfristig zu prüfen, ob der Markt durch einen unserer Kooperationspartner wirtschaftlich zu betreiben ist”, schrieb ihr jetzt CAPFachberater Ralf Lietzmann. „Leider sindwir zudemErgebnis gekommen, dass dieser Standort auf Sicht nicht wirtschaftlich betreibbar ist.” Aber das „E-Center Angerbogen” in Huckingen habe bereits einen speziellen Service für den Ortsteil übernommen. So würden dort Bustickets ersetzt. Die BL hält trotzdem die karitative Trägerschaft für einen Markt noch nicht für gescheitert. Sie verfolgt parallel dazu weiterhin das Konzept einer ständigen Markthalle.

Quelle: WAZ Duisburg Süd, 08.07.2009, Autor: Martin Kleinwächter

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 22. Juli 2009 um 12:48 Uhr
 
Copyright © 2010 SPD Ortsverein Ungelsheim, Serm, Mündelheim. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
 

Anmeldung